Häufig gestellte Fragen: Marktgemeinde Lichtenau

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Allgemeine Fragen

  • A1 - Welche Ziele werden mit dem Nahwärmenetz Lichtenau verfolgt?
    Mit dem Nahwärmenetz in Lichtenau wollen wir möglichst viele Haushalte im Kernort Lichtenau sowie in der Roggenberg-Siedlung und in Boxbrunn klimaschonend und effizient mit Wärme versorgen. Hierzu soll eine oder mehrere Heizungszentrale(n) und ein großflächiges Versorgungsnetz errichtet werden. Je mehr Haushalte sich anschließen lassen, desto günstiger wird es für alle.
  • A2 - Welche Vorteile hat ein Anschluß an das Nahwärmenetz für mich?
    Mit Nahwärme stärken Sie die lokale Wertschöpfung  und sorgen dafür, dass das Geld im Ort bleibt. Sie haben dauerhaft günstige und kalkulierbare Heizkosten, der Wartungsaufwand für die Heizung und die Schornsteinfegergebühren entfallen. Sie haben eine hohe Versorgungssicherheit und bezahlen nur die tatsächlich verbrauchten Kilowattstunden. Keine Sorgen mit künftigen neuen Heizungstechnologien. Zusätzlich: mehr Komfort; Wärmegarantie; keinen Ölgestank oder Pelletgestank; mehr Platz, da Brennstofflager entfällt; der Heizraum kann auch anderweitig genutzt werden. Aufwertung des Hauses. Nutzung regionale Ressourcen.
  • A3 - Ab wann kann ich Wärme beziehen?
    Nach derzeitigem Stand sollen erste Teile des Netzes im Jahre 2025 in Betrieb gehen.
  • A4 - Meine Heizung ist noch relativ modern - wie soll ich mich entscheiden?
    In der Regel lohnt sich ein Umstieg auch bei moderneren Heizungen, da die Preise für fossile Energieträger kontinuierlich steigen und irgendwann ein Heizungsaustausch ansteht. Mit dem Anschluss an das Netz entfallen Wartungskosten für die Heizung und Schlotfegergebühren. Wenn mehr Informationen zu den Kosten vorliegen, werden wir an dieser Stelle einen Vergleichsrechner vorstellen, der eine genaue Ermittlung der Einsparungen je Haushalt ermöglicht.
  • A5 - Ich habe ein altes Haus - lohnt sich da der Anschluss an das Nahwärmenetz überhaupt?
    Gerade alte Häuser haben einen hohen Wärmeverbrauch und deshalb dürfte sich ein Umstieg auf Nahwäre lohnen. Eine genaue Kalkulation sollte mit dem Vergleichsrechner vorgenommen werden. Der Wert älterer Häuser lässt sich durch den Anschluss an ein modernes Nahwärmenetz deutlich steigern und sie sparen sich die irgendwann fällige Heizungserneuerung.
  • A6 - Was bedeutete ein Anschluss im Hinblick auf den Klimaschutz und die neuen gesetzlichen Anforderungen an Heizungen?
    Mit Nahwärme investieren Sie in Klimaschutz und Zukunft - es ist ein hocheffizientes System, da es an einer zentralen Stelle alle zukunftsträchtigen und klimaneutrale Wärmequellen wie Wärmepumpen, Solarthermie oder auch verschiedene Heizvarianten konzentriert. Verglichen mit herkömmlichen, meist fossil betriebenen Heizungen spart ein Nahwärmenetz enorme Mengen CO2 ein.
  • A7 - Warum muss ich jetzt schon unterschreiben und wie bindend ist meine Unterschrift?
    Um das Projekt erfolgreich zu machen und das Netz möglichst effizient zu betreiben, ist eine hohe Zahl teilnehmender Haushalte wichtig. Sie geben mit Ihrer Unterschrift eine Absichtserklärung ab, die jedoch noch keinen vertraglichen Charakter hat. Jedoch ist sie Grundlage der aktuellen Projektplanungen und sollte nicht leichtfertig zurückgezogen werden. Für die Absichtserklärungen wird es eine letzte Frist geben, eine Teilnahme danach wird unter Umständen nicht mehr möglich sein.
  • A8 - Wie und wann erfahre ich, ob mein Haus an das Netz angeschlossen werden wird?
    Die genaue Netzplanung wird voraussichtlich im Laufe des 2. Quartals 2024 bekannt sein.
  • A9 - Bis wann kann ich mich entscheiden?
    Nach derzeitigem Stand sind weitere Willensbekundungen bis Ende 1. Quartal 2024 möglich.
  • A10 - Kann ich mich anschließen lassen, ohne zunächst Wärme abzunehmen und dies ggf. in einigen Jahren nachholen?
    Diese Möglichkeit wird derzeit geprüft. Es würden aber in diesem Fall höhere Kosten als bei einem Anschluss mit Wärmeabnahme entstehen.

Technische Fragen zum Anschluss

  • T1 - Welche Umbauten sind für den Umstieg auf Nahwärme nötig?
    Sie benötigen einen Hausanschluss an das Nahwärmenetz und eine Übergabestation. Beides wird vom Netzbetreiber installiert. Die Wärmeübergabestation ist ein kompaktes Gerät, etwa so groß wie ein Reisekoffer und ersetzt Ihre komplette bisherige Heiztechnik. Dies schafft viel Platz im Heizkeller. Der Anschluss ihres Heizungssytems an die Übergabestation und den Rückbau Ihres Wärmeerzeugers (Gastherme, Ölheizung, etc.) wird durch den Hauseigentümer vergeben.
  • T2 - Wie kommt die Nahwärme in mein Haus?
    Vom Nahwärmenetz in der Straße wird die Hausanschlussleitung über Ihr Grundstück in den Heizungsraum verlegt und an die Wärmeübergabestation angeschlossen. Dafür ist eine Kernbohrung erforderlich, durch die die Hausanschlussleitungen (Vorlauf und Rücklauf) in das Gebäude geführt werden. Danach wird die Wand wieder wasserdicht verschlossen. Diese Arbeiten werden vom Netzbetreiber beauftragt und bezahlt.
  • T3 - Benötige ich einen Pufferspeicher?
    Seitens des Netzbetreibers wird es keine Pflicht zur Nutzung eines Pufferspeichers geben. Jedoch ist dieser für fast alle Hausbesitzer vorteilhaft. Die Details sollten mit ihrem Installateur abgestimmt werden.
  • T4 - Muss ich meine bisherige Heizung ausbauen lassen?
    Wenn mit dem Nahwärmeanschluss eine Öl- oder Gasheizung ersetzt wird und hierfür eine Zusatzförderung beantragt wurde, muss die Heizung auf Basis der geltenden Förderrichtlinien nachweislich ausgebaut werden.
  • T5 - Muss ich meine Heizkörper ersetzen, wenn diese schon älter sind?
    Die Heizkörper können in der Regel weiter betrieben werden, jedoch ist ein sog. hydraulischer Abgleich notwendig.
  • T6 - Welche Erdarbeiten sind nötig und wer bezahlt z.B. das Aufgraben meines Gartens oder Hofs?
    Diese Arbeiten werden im Rahmen des Netzbaus erledigt. Ihr Hof und Garten wird wieder in den ursprünglichen Zustand versetzt. Es besteht die Möglichkeit, Eigenleistung einzubringen und zum Beispiel das Öffnen und Verlegen des Pflasters selbst zu übernehmen. senken.
  • T7 - Welche Netzeinrichtungen gehören der Netzgesellschaft und ab wo beginnt meine Zuständigkeit?
    Die Zuständigkeit der Netzgesellschaft umfasst die Übergabestation. Alles "dahinter" ist Ihre Zuständigkeit.
  • T8 - Kann ich mit dem Bau des Wärmeanschlusses auch Glasfaser ins Haus bekommen?
    Die wird im Moment geprüft. In jedem Fall kann ein Leerrohr mitverlegt werden, um ein späteres Aufgraben Ihres Grundstücks zu vermeiden.
  • T9 - Ich nutze verschiedene Methoden für Heizung und Warmwasserbereitung (z.B. Solarthermie, Kachelofen, etc.). Wie passt das mit der Nahwärme zusammen?
    In der Regel können diese Wärmequellen weiterbetrieben werden. Wir empfehlen jedoch die Beratung durch eine Fachfirma. Sprechen Sie uns gerne hierzu an.

Planung und Netzbetrieb

  • N1 - Wie störungssicher wird das Nahwärmenetz sein?
    Erfahrungsgemäß liegt die Versorgungssicherheit von Nahwärmenetzen höher als die von herkömmlichen Heizungen. Verschiedene Sicherheitssysteme und Pufferspeicher, sowie die Nutzung mehrerer Wärmeerzeuger sorgen im Falle von Störungen für eine erhöhte Sicherheit.
  • N2 - Kann es sein, dass ich im Winter am Ende des Leitungsstrangs zu wenig Wärme bekomme?
    Nein, die Netzplanung ist so ausgelegt, dass auch am Ende des Leitungsstranges eine garantierte Vorlauftemperatur erreicht wird. Die Wärmeerzeugung ist so dimensioniert, dass auch bei Extremkälte Versorgungssicherheit herrscht.
  • N3 - Wo wird die Heizungszentrale in Lichtenau entstehen?
    Die derzeitigen Planungen sehen eine Ansiedelung im Gewerbegebiet Ost (Bereich Industriestraße) vor. Ggf. wird es weitere Wärmeerzeugungsstandorte geben.
  • N4 - Welche Wärmequellen sollen in Lichtenau genutzt werden?
    Die Planungen sehen im Moment die Nutzung von Groß-Wärmepumpen, Entnahme von Wärme aus Gewässern, Solarthermie und die Nutzung von Überschuss-Strom zur Wärmeerzeugung vor. Diese Möglichkeiten werden im Rahmen der Machbarkeitsstudie geprüft.
  • N5 - Wer wird das Wärmenetz betreiben und wer liefert die Wärme?
    Ziel ist der Betrieb durch eine ortsansässige Netz-Gesellschaft, evtl. genossenschaftlich organisiert. In diesem Fall könnten Sie selbst als Genosse am Netz beteiligen und langfristig profitieren. Die Wärmelieferung erfolgt üblicherweise durch eine separate Gesellschaft. Hier sind verschiedene Modelle denkbar, die im weiteren Projektverlauf konkretisiert werden.
  • N6 - Welche Lebensdauer haben die Wärmeleitungen und können Lecks auftreten ?
    Die Wärmeleitungen sind eine bewährte Technik und haben eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten. Beschädigungen entstehen in der Regel nur durch äußere Eingriffe (z.B. Bagger) und können wie bei anderen Versorgungsleitungen relativ schnell repariert werden.
  • N7 - Können mit Nahwärme alle Heizungsarten, wie Fußbodenheizung, Wandheizkörper, etc, betrieben werden ?
    Ja

Preise, kommerzielle Fragen

  • P1 - Wird das Projekt vom Staat gefördert?
    Ja, bereits für die Durchführung der Machbarkeitsstudie fließen hohe staatliche Zuschüsse. Weitere Zuschüsse gibt es für den Netzbau.
  • P2 - Erhalte ich für den Umstieg auf Nahwärme eine Förderung?
    Der Anschluss an ein kommunales Nahwärmenetz wird vom Staat gefördert. Für die Ablösung einer Öl- oder Gasheizung gibt es eine Zusatzförderung. Die aktuellen Förderbedingungen können auf der Webseite www.bafa.de (Stichwort BEG) eingesehen werden. Für gewerbliche Kunden gelten abweichende Förderbedingungen.
  • P2 - Gibt es eine Mindestabnahmemenge für Wärme?
    Nein.
  • P3 - Entstehen Folgekosten, für die ich als Kunde in einigen Jahren aufkommen muss (z.B. für Netzwartung, Reparaturen, Modernisierung, etc.)?
    Nein, sämtliche zu erwartenden Folgekosten werden nach heutigem Stand langfristig in die Preiskalkulation aufgenommen, sodaß keine finanziellen Überraschungen auf sie zukommen werden.
  • P4 - Wie lange werden die Preise stabil sein?
    Die Preisangebote inkl. der Laufzeiten müssen im Projektverlauf konkretisiert werden. Üblicherweise werden Preisbindungen von 5-10 Jahren angeboten.
  • P5 - Wie lange binde ich mich?
    Die Wärmelieferverträge haben normalerweise eine Laufzeit von 10-15 Jahren. Erfahrungsgemäß gibt es kaum Fälle von Kunden, die aus dem Nahwärmenetz aussteigen, da es viele wirtschaftliche Vorteile gibt.
  • P6 - Wie hoch werden die einmaligen Anschlusskosten sein?
    Dies hängt zum derzeitigen Zeitpunkt noch von der Zahl der teilnehmenden Haushalte ab. Eine genaue Aussage kann deshalb noch nicht gemacht werden. Im Laufe des Jahres 2024 wird man hierzu Genaueres sagen können.
  • P7 - Wie hoch werden die laufenden Wärmekosten sein?
    Dies hängt zum derzeitigen Zeitpunkt noch von der Zahl der teilnehmenden Haushalte ab und der gewählten Wärmequellen ab. Eine genaue Aussage kann deshalb noch nicht gemacht werden. Es wird ein Arbeitspreis von 10 cent pro kWh angestrebt.