Bericht über die Gemeinderatssitzung

 

Bericht über die Bauausschussitzung

vom 10.09.2018


Badstraße 1; Wohnung im DG rechts; Beratung und Beschlussfassung über die Sanierung

Anlässlich eines Ortstermins vor der Sitzung konnten sich die Mitglieder des Bauausschusses einen Überblick über den Zustand der Wohnung verschaffen. Die Wohnung ist die letzte im Gebäude, welche noch nicht saniert ist. Die Wohnung hat weder Bad noch Heizung noch warmes Wasser. Bisher wurde die Wohnung mit einem Ölofen geheizt. Für die tägliche Hygiene stand ein Waschbecken zur Verfügung. Die vorhandene Kompaktdusche funktionierte schon seit längerem nicht mehr.  Die bisherige Mieterin zog in die neu renovierte Wohnung ein Stockwerk tiefer.

Die Verwaltung ist der Meinung, dass die Wohnung nur neu vermietet werden kann, wenn sie komplett renoviert wird. Durch den Einbau einer Trockenbauwand und einer Dachgaube oder eines Dachflächenfensters könnte ein Raum für ein Bad geschaffen werden. Hier wäre dann auch Platz für eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner.

Da das Gebäude in der Badstr. 1 im Sanierungsgebiet „A“ liegt, sollte der Markt Lichtenau auf Grund seiner Vorbildfunktion auf den Einbau von Dachflächenfenstern verzichten. In der Gestaltungsrichtline für das Sanierungsgebiet „A“ steht im § 6 (6), dass Dacheinschnitte (Dachfenster) nicht zulässig sind. Ausnahmen können an Gebäudeseiten zugelassen werden, die vom öffentlichen Verkehrsraum nicht einsehbar sind.

Die Sanierungskosten für die Wohnung OG rechts, im selben Haus, welche Anfang 2018 durchgeführt wurde, betrugen brutto 38.512,84 €. Die Verwaltung schätzt die Sanierungskosten für die Wohnung mit Dachgaube auf ca. 50.000 - 55.000 €, ohne Dachgaube und mit Dachflächenfenster auf ca. 45.000 €. Für den Einbau einer Dachgaube wäre ein Bauantrag erforderlich.

Da das Anwesen in der Badstr. 1 im Sanierungsgebiet „A“ liegt, besteht die Möglichkeit, über das Fassadenprogramm eine Förderung zu erhalten. Voraussetzung ist jedoch, dass die Fassade mit oder ohne Vollwärmeschutz und das Dach saniert werden. Der Einbau einer Dachgaube alleine löst keine Förderung aus. Die Kostenschätzung für die Dach- und Fassadensanierung beträgt einschließlich dem Einbau der Dachgaube brutto ca. 140.000 €. - 150.000 €.  Aus dem Fassadenprogramm der Städtebauförderung würde der Markt Lichtenau eine Förderung von höchstens 30.000 € erhalten.

Die Verwaltung schlägt vor, gemeinsam mit dem Architekturbüro Teuber und Korder die Kosten für die die einzelnen Gewerke genauer zu ermitteln und dann dem Gemeinderat zur weiteren Beratung vorzulegen. Dann kann entschieden werden ob und welche Arbeiten ausgeführt werden.

Der Bauausschuss stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zu.

 

Gehweg Ecke Rutzendorfer Weg / Wattenbacher Straße; Beratung und Beschlussfassung über die Teilsanierung

Dieser TOP wurde bereits in der Sitzung am 09.07.2018 behandelt. Der Gehweg im Rutzendorfer Weg im Einmündungsbereich der Wattenbacher Straße, entlang der Fl. Nr. 179, ist in einem baulich schlechten Zustand und muss aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend saniert werden.

Ein Beschluss wurde zurückgestellt. Von der Verwaltung sollte ein Vorschlag mit der Integrierung einer Grünfläche erarbeitet werden.

Die neuen Planungen wurden dem Bauausschuss vor der heutigen Sitzung anlässlich einer Ortsbesichtigung vorgestellt.

Im Zuge der Schwertransporte für die Erstellung der Windräder in Gotzendorf wurde der Einmündungsbereich des Gehweges in die Wattenbacher Straße leicht beschädigt. Die Betreiber der Windräder beteiligen sich mit 4.000,00 € an der Sanierung des Gehweges.

Der zu sanierende Teilbereich des Gehweges soll gepflastert werden. Entlang der Fl. Nr. 179 wird eine Läuferreihe auf Beton gesetzt, damit werden die Betonrabatten und der Holzzaun, welche im Privateigentum sind, geschont.

Die Fa. Ulsenheimer hat dem Markt Lichtenau ein Angebot für die Teilsanierung des Gehweges mit Grünstreifen erstellt. Die Angebotssumme beträgt brutto 8.983,67 €.  4.000 € hiervon wurden bereits durch die Betreiber der Windräder bezahlt. Aufgrund der aktuellen Auftragslage und Auslastung der Firmen ist ein weiteres Angebot nicht zu bekommen. Die Sanierungskosten für die Sanierung mit oder ohne Grünstreifen unterscheiden sich nur geringfügig. Im Gremium herrscht die Ansicht, dass ein Hochbord errichtet werden sollte.

Der Bauauschuss beauftragt die Fa. Ulsenheimer mit einer Gegenstimme mit der Teilsanierung des Gehweges mit Grünstreifen ab der Ecke Rutzendorfer Weg/Wattenbacher Straße. Die Angebotssumme beträgt brutto 8.983,67 €. Hinzu kommen die Kosten für die Errichtung eines Hochbords in Höhe von ca. 2.000 Euro.


Beteiligung als Träger öffentlicher Belange/Nachbargemeinde;

Der Markt Lichtenau wurde an dem Bauleitplanverfahren beteiligt. Der Bauausschuss hat einstimmig festgestellt, dass die Belange des Marktes Lichtenau nicht berührt werden.

Bauleitplanung der Gemeinde Petersaurach; Beteiligung als Träger öffentlicher Belange;

11. Änderung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan, Aufstellung des vorhabenbezogenen Bebauungsplanes mit integriertem Grünordnungsplan Nr. 40/6 "Photovoltaikanlagen an der BAB A 6 nördlich von Altendettelsau“